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Samstag, März 07, 2009

Re-watching takes time...

Momentan überbrücke ich die Zeit in der ich nichts anderes tun kann damit, House zu gucken. Erst durcheinander, nun komplett am Stück. 

Wobei ich gestehen muss, dass ich diese Epedemie-Folge in der ersten Staffel ausgelassen habe. Nicht das die nicht gut war, im Gegenteil, aber sie war mir persönlich schon beim ersten Mal sehen zu hart. Und gerade momentan kann ich wirklich keine Babys sterben sehen. (Nicht mal im Fernsehen.)

Aber anyway: Ich stelle mal wieder fest, wie großartig diese Serie ist. Wohl seit Jahren eine der qualitativ besten Serien im TV. Sogar für mich, die ich seit ER keine Krankenhausserien mehr mochte. Also: Wers noch nicht getan hat: Angucken! Es gibt auch Eye-Candy (siehe Icon), für alle, die das als Argument brauchen. ;)  

Freitag, Januar 16, 2009

Blogliste: Schlaf

Dinge über die ich gerne mal bloggen würde:

- Schlaf
- Umgangsformen
- Erziehungsmodelle
- Der Alltag als Nerd-Elternteil


Heute: Schlaf und seine Abwesenheit oder: Wer braucht schon Erholung?

Als Mutter lernt man eine Sache ganz, ganz schnell: Schlaf wir überbewertet. Ich persönlich habe seit dem 7. Monat nicht mehr durchgeschlafen und war regelmäßig 1 bis 2 Stunden pro Nacht wach. Das macht jetzt insgesammt 4 1/2 Monate in denen ich keine Schlafphase mehr hatte, die länger als 3 1/2 Stunden war. *yay* 

Aber: Es funktioniert. Ok, granted: Ich hab Abends meist ein etwas dünneres Fell und bin auch etwas näher am Wasser gebaut als sonst, aber im Großen und Ganzen funktionier ich noch ganz gut. Was mich viel eher stört ist, dass mein Minimann jeden Abend von c.a. 8 bis Mitternacht Dauerhunger und/oder Bauchschmerzen hat und ich dementsprechend ständig an einen Sessel gefesselt bin. Ich würd so gerne die paar Stunden Freizeit die ich theoretisch Abends hätte mal wieder für mich nutzen. Diesen Blogeintrag z.B. hab ich gestern Abend um viertel nach 7 angefangen zu schreiben... ;)

Naja, Moral: 5 stunden Schlaf pro Nacht sind durchaus ausreichend, dank einer Menge Prolaktin sogar recht gut erträglich. Und der nächste, der mir erzählt, er habe bis 13 Uhr im Bett gelegen wird traditionell gevierteilt!

Montag, November 10, 2008

Der ganz normale Wahnsinn einer werdenden Mutter

Ok, heute widmen wir uns einem spannenden Thema: Kinderfeindlichkeitfreundlichkeit.

Mal ganz im Ernst, ich glaube, es gibt in keinem Land so viel verschrobene Ansichten und solch ein extremes Gedöhns wie in Deutschland, wenn es ums Kinderkriegen geht.

Wer mich kennt weiß, dass ich die Schulmedizin nicht heiligspreche, mich gerne nach Alternativen umsehe und diese auch fleißig nutze. Aber das was die Durchschnittshebammen und die anstrengenden Super-Mammis da betreiben geht ja auf keine Kuhhaut mehr.

Alles muss "ganz natürlich" sein, möchte man eine PDA oder andere Schmerzmittel zur Geburt geht das Theater schon los. Aufeinmal wird man von ansonsten völlig geistig gesund wirkenden Menschen angefaucht, man solle sich doch bitte nicht so anstellen. HALLO??? Ich finde das schon von anderen Müttern sehr suspekt, aber wenn einem dann noch Männer sagen, dass bisschen Schmerz wäre ja wohl nicht so dramatisch, dann könnt ich mich echt aufregen!
Ein passender Kommentar dazu:
"Wenn Sie jemand wegen dem Wunsch nach PDA schief anguckt: Nehmen Sie einen Hammer, hauen Sie diesem Jemand kräftig auf den Finger und raten ihm dann, den Schmerz doch als natürlichen Teil des Lebens zu akzeptieren..."
Man glaubt gar nicht, was da für Sprüche kommen ala "Die Zeugung hast du soch auch ohne Schmerzmittel gemacht" oder "da muss man halt durch, das war schon immer so..."
Letzterer übrigens einer meiner Favoriten.

Es gibt nunmal heute Möglichkeiten, das Ganze weniger Schmerzfrei über die Bühne zu bekommen. Wieso wird einem deswegen ein schlechtes Gewissen eingeredet? Beim Zahnarzt läme doch auch keiner auf die Idee, sich die Weißheitszähne mal nur mit Hilfe von Atemtechniken ziehen zu lassen. "Wegen des tollen Erlebnisses als Frau!!!"

Weiter gehts gleich nach der Geburt. Du bist ja in Deutschland als Mutter mit Kaiserschnitt sowieso in einer unteren Kaste. "Die hats halt nicht hingekrigt, sich nicht gut vorbereitet" kommt dann. Dum? Aber wie. Und als Mutter, die vielleicht nicht stillen kann, oder auch (und ja, sowas soll vorkommen) nicht stillen möchte sollte man das Kind besser gleich dem Jugendamt übergeben.

Ich verstehe diesen Streß nicht. Mich betrifft das zum Glück nicht persönlich, zumindest nicht dieses Mal. Aber was ich da zum Teil von Anderen mitbekomme lässt mir die Haare zu Berge stehen. Es steht ja wohl niemandem zu, egal ob Männlein oder Weiblein irgendeiner Frau in diese Entscheidungen reinzupfuschen.